Wenn uns der Schlaf fehlt

Na dann, gute Nacht!

Für viele leider ein frommer Wunsch, denn rund 25 % der Menschen in Österreich leiden an Schlafstörungen, wobei diese Zahl bereits vor der Pandemie erhoben wurde. Mittlerweile dürften diese Probleme noch deutlich angestiegen sein, wie die Erfahrung im Apotheken-Alltag in letzter Zeit gezeigt hat. Dabei wäre eine erholsame Nachtruhe von größter Wichtigkeit – sowohl physisch als auch psychisch, weil die nächtliche Unruhe nicht nur an den Nerven nagt, sondern auch unsere körperliche Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen kann. Studien haben gezeigt, dass 24 Stunden ohne Schlaf in etwa zu einer ähnlich verminderten Aufmerksamkeit führen wie ein Blutalkohol von 1 Promille! Doch warum ist diese regelmäßige Ruhephase so wichtig für uns? Zum einen erholt sich der Körper während des Schlafes von den Strapazen des Tages, zum anderen verarbeitet unser Gehirn die erlebten Eindrücke, manchmal unbewusst, ohne dass wir es merken, manchmal in Form von Träumen, an die wir uns in der Früh erinnern können.

Nicht jeder Mensch braucht gleich viel Schlaf. Kommen manche Personen mit nur wenigen Stunden aus und sind danach hellwach, ausgeruht und leistungsfähig, benötigen andere wiederum viel länger, um richtig ausgeschlafen und fit zu sein. Das individuelle Schlafbedürfnis ändert sich überdies mit dem Alter. Die sogenannte „Senile Bettflucht“, wie sie scherzhaft bezeichnet wird, steht für das frühe Aufwachen älterer Personen, die dann partout nicht mehr einschlafen können und bereits im Morgengrauen aufstehen. Die Ursache hierfür ist vielfach eine Verschiebung des Schlaf-Wach-Rhythmus mit den Jahren. Betroffene fühlen sich jedoch meist ausgeruht und legen dafür nach Bedarf ein Mittagsschläfchen ein.

Tipps für einen gesunden Schlaf

Leider greifen Menschen immer wieder zu Medikamenten, um gegen Schlafstörungen vorzugehen. Dies sollte man allerdings keinesfalls tun, bevor nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das Wichtigste für eine erholsame Nachtruhe ist die sogenannte Schlafhygiene, welche einige grundlegende Faktoren umfasst:

– Zeitpunkt des Zu-Bett-Gehens
Hier gilt es, in etwa immer zur selben Uhrzeit schlafen zu gehen, um die innere Uhr nicht durcheinanderzubringen. Ist man nicht müde, bringt es auch nichts, sich stundenlang im Bett hin- und herzuwälzen. Lieber warten, bis die Müdigkeit da ist.

– Essen und Trinken

Im Zuge der Nahrungsaufnahme muss unser Körper einiges leisten. Ihn zu später Stunde mit Unmengen an Speisen oder fetter, schwerer Kost zu versorgen, führt unweigerlich zu Problemen. Dasselbe gilt für Alkohol, denn die Leber beginnt bereits vor Tagesanbruch mit ihrer Arbeit und lässt uns früh erwachen.

– Körperliche Aktivitäten

Sie kurbeln ebenfalls den Organismus an und lassen uns schlecht schlafen. Lieber den Tag mit einem ruhigen Abendspaziergang ausklingen lassen und dann im Bett noch ein gutes Buch lesen, bis einem die Augen zufallen.

– Fernseher und Handy

Auch in der multimedialen Gesellschaft sollte das Schlafzimmer für TV-Berieselung und späte Smartphone-Abenteuer tabu sein. Nicht nur aufgrund von Elektrosmog & Co., sondern ebenso, weil man durch die optischen und akustischen Reize einfach nicht zur Ruhe kommt.

Hilfe aus der St. Martin Apotheke

Nein, hier sind keinesfalls Schlafmittel gemeint, die immer nur der allerletzte Ausweg aus der Schlaflosigkeit sein sollten. Bis dahin gibt es noch jede Menge von unterstützenden natürlichen Präparaten, die sich bereits seit Jahrhunderten erfolgreich bei diesbezüglichen Problemen bewährt haben. Das Wichtigste bei pflanzlichen Arzneimitteln: Sie wirken nicht von heute auf morgen, sondern brauchen in etwa ein bis zwei Wochen, bis sich eine Besserung einstellt. Neben den bekannten Baldrian, Hopfen oder Lavendel sind dabei vor allem Passionsblume und Zitronenmelisse zu nennen, die beide in einem Eigenprodukt Ihrer ApoLife Apotheke – ApoLife 42 Entspannung – für ebendiese sorgen. In ApoLife 25 Nachtruhe ist zusätzlich noch eine weitere Errungenschaft in Bezug zu unserer inneren Uhr enthalten: Melatonin. Dieses körpereigene Hormon, das nicht zu Unrecht „Schlafhormon“ genannt wird, steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus, hilft dabei, die Einschlafzeit zu verkürzen und kann sogar Jetlag-Auswirkungen nach Reisen lindern.

Lässt sich Ihre Nachtruhe auch durch die genannten Maßnahmen und sanften Produkte nicht verbessern, sollten unbedingt weitergehende Erkrankungen, wie z. B. das Restless-Legs-Syndrom, oder psychische Probleme fachärztlich ausgeschlossen werden. Bei allen weiteren Fragen zum Thema „Schlaf“ und bezüglich unterstützender natürlicher Produkte helfen Ihnen Ihre St. Martin Apothekerinnen und Apotheker jederzeit weiter.

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